Für Kollegen / Innen

MRT des Schädels

  • Tumor
  • Entzündung, z. B. Encephalitis disseminata
  • Blutung/Ischämie
  • Fehlbildungen
  • Angiographie der Hirnarterien, z. B. Aneurysma, Arteriosklerose
  • venöse Angiographie, z. B. Sinusvenenthrombose
  • Spezialuntersuchung der Hypophyse
  • Spezialuntersuchung des Felsenbeines, z. B. Akustikusneurinom
  • Spezialuntersuchung der Orbita, z. B. Tumor, Neuritis N. optici

 

MRT der Wirbelsäule

  • Bandscheibenvorfall
  • Spondylitis, Spondylodiscitis, Arachnoiditis, Osteochondrose
  • Abgrenzung von postoperativem Narbengewebe
  • neurologische Querschnittsymptomatik
  • Tumor
  • Entzündung
  • Fehlbildung: Tethered cord, Syringomyelie, Myelozele, Myelomeningozele
  • MR-Myelographie

 

MRT der Halsregion

  • Hals-, Nasen- und Ohrentumore
  • Lymphknotenstaging
  • Postoperative Verlaufskontrollen
  • Entzündungen, Infektionen

 

MRT des Herzen

  • Herztumore, parakardiale und mediastinale Raumforderungen mit V.a. Infiltration des Herzens/Perikards
  • V.a. arrhythmogene rechtsvenrikuläre Tachykardie (Rechtsventrikuläre Dysplasie)
  • Perikarditis constrictiva zur Beurteilung der rechtsventrikulären Funktion (prä-OP)
  • Genaue Funktionsbeurteilung des linken Ventrikels (ergänzend zur Echokardiographie)
  • Evaluierung kongenitaler Vitien (als Zusatz zur Echokardiographie; insbesondere bei Patienten mit Z. n. OP)

 

MR Angiographie:

  • Thorakale Aorta mit Aorta ascendens, Aortenbogen, supraaortale Gefäße, deszendierende thorakale Aorta
  • Pulmonalarterien
  • Abdominelle Aorta mit Viszeralarterien
  • Nierenarterien
  • Becken-Bein-Strombahn
  • supraaortale Gefäße mit Halsgefäßen bis nach intrakraniell (Abklärung Carotisstenosen)

MRT von Oberbauch und Becken

  • Pathologische Prozesse in Leber, Pankreas, Nieren, Nebennieren, Darm, Harnblase, Uterus, Ovarien, Prostata, insbesondere prä- und postoperatives Staging
  • Gefäßdarstellung
  • Spezialuntersuchung entzündlicher Darmerkrankungen
  • MR-Urographie

 

MRT der Gelenke

  • Knochen: Tumor, Entzündung, Streß- und Ermüdungsfraktur, occulte Fraktur
  • Schulter: Rotatorenmanschettenruptur, Labrumläsion, Bizepssehnenruptur, Tumor, Arthritis, Synovitis, Bursitis
  • Ellenbogen: occulte Fraktur, Tennisellenbogen, Entzündung
  • Hand: occulte Fraktur, Pseudarthrose, Ligamentruptur, TFKK-verletzung, Synovitis, Arthritis, rheumatoide Arthritis, Sehnenscheidenentzündung
  • Hüfte: Femurkopfnekrose, M. Perthes, Epiphysiolysis capitis femoris, Osteochondose, transiente Osteoporose, Arthrose, Bursitis
  • Knie: Knorpelschaden, Verletzung des Kapsel-Band-Apparates, postoperative Kontrollen nach Bandplastik, Meniskusläsion, Sehnenruptur
  • Fuß: Achillesehnenverletzung/-degeneration, Bandruptur, Osteochondrosis dissecans, Fersensporn, Arthrtitis, rheumatoide Arthritis, Morton Neurom, Streßfraktur, pathologische Fraktur

 

MR-Mammographie

Die MR-Mammographie in der Regel keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung.
Von den Privatkassen werden in der Regel alle Indikationen anerkannt und die Kosten voll übernommen.

 

Computertomographie CT

Entscheidend für eine qualitativ möglichst hochwertige und auf das Problem des Patienten abgestimmte Untersuchung ist eine möglichst genaue Angabe der Fragestellung mit klinischen Informationen über den Patienten. Hierbei ist es häufig hilfreicher, dem Radiologen nicht nur eine Verdachtsdiagnose anzubieten, sondern ihm auch Untersuchungsbefunde und weitere Informationen wie z.B. wichtige Laborwerte mitzuteilen.

Zur Vermeidung unnötig ausführlicher Untersuchungen sollten die Anforderungen streng indiziert und auf das klinisch erforderliche eingegrenzt sein. Z. B. bei einer Kontrolle eines Patienten mit Lebermetastasen ist es in der Regel ausreichend, die Untersuchung auf die Leber zu beschränken; eine vollständige Abdomenuntersuchung bringt hier in den meisten Fällen keine verwertbare Zusatzinformation.

Die Computertomographie ist heute eine der wichtigsten bildgebenden Verfahren zur Darstellung von Krankheitsprozessen. Sie ist die wichtigste Methode zur schnellen Darstellung von Hirnblutungen. Auch in allen übrigen Körperabschnitten können Blutungen zuverlässig erkannt werden.

Zum Nachweis oder zum Ausschluss eines Tumors ist die Computertomographie in hervorragender Weise geeignet. Es können hierbei Tumore im Bereich der Wirbelsäule, des Brustraumes und des Bauchraumes sowie im Bereich der Extremitäten dargestellt werden. Eine häufige Fragestellung ist die Darstellung oder der Ausschluss von vergrößerten Lymphknoten.

Auch Entzündungen, wie Eiteransammlungen (Abszeß) oder Entzündungen z. B. im Bereich der Lunge können frühzeitig und zuverlässig mit der Computertomographie nachgewiesen werden. Die Computertomographie hat hier besonders in der Intensivmedizin und bei ernsthaft erkrankten Patienten eine sehr wichtige Rolle eingenommen.



Die Computertomographie bietet heute gute Möglichkeiten, das Herz zu untersuchen. Ohne Kontrastmittelgabe können Verkalkungen der Herzkranzgefäße dargestellt werden und das Ausmaß der Verkalkungen berechnet werden.

Die Knochendichte kann ebenfalls sehr genau durch die Computertomographie bestimmt werden. Hierzu werden einige CT-Schichten durch Wirbelkörper angefertigt und der Mineralgehalt durch ein Auswerteprogramm berechnet.

 

 

 

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